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Spielbericht 27.04.2019

4:4-Unentschieden der Preußen in Peitz nach verschlafener erster Halbzeit
 
Mit einem 4:4-Unentschieden trennten sich die Beeskower Preußen am Sonnabend auswärts von der SG Eintracht Peitz. Dabei war die Mannschaft von Trainer Robert Fröhlich in der ersten Spielhälfte überhaupt nicht auf dem Platz. Nach einem 0:2-bzw. 1:3-Rückstand konnte das Team in der zweiten Halbzeit nach einer deutlichen Steigerung wenigstens noch einen Punkt retten. Dabei hatte man kurz vor Spielende sogar noch den Sieg vor den Augen.

Von vornherein war klar, dass es ein schweres Spiel wird gegen den noch abstiegsbedrohten Gegner. Kampfgeist war gefragt auf dem trockenen, sehr holprigen Untergrund. Doch diese Tugend ließ die Beeskower Mannschaft in der 1. Halbzeit gänzlich vermissen. So musste man bereits nach vier Minuten aus einem Gewühl heraus den 0:1-Rückstand hinnehmen. Torschütze für die Eintracht war Sven Erik Schwella. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig vom ersten Nackenschlag erholt, da stand es schon 0:2 aus Sicht der Kreisstädter. Ein Angriff über die rechte Seite wird in die Mitte gespielt und Stephan Gross hat keine Mühe zum Vollenden (13.). Wer jetzt dachte die Preußen werden aus ihrem Tiefschlaf erwachen, hatte sich vorerst geirrt. Zu harmlos wirkten die Angriffe der Beeskower Gäste, um noch in Spielhälfte eins eine Wende herbeizuführen. In der 23. Minute dann endlich der erste Torabschluss der Beeskower Mannschaft von Tim Schloddarick. Keeper Ronny Mochow ist jedoch auf dem Posten und pariert zur Ecke. Den anschließenden Eckball köpft Peter Lassek über das Tor. Dann in der 36. Minute eine schöne Kopfball-Ablage auf Raphael Schneider, sein Schuss wird vom Peitzer Keeper ebenfalls abgewehrt. Mehr erwähnenswertes gab es dann im ersten Durchgang auch nicht für die Gäste. Dem Unvermögen der Platzbesitzer hatte man es zu verdanken, dass es beim 0:2-Pausenstand blieb. Diese hätten in der 43. Minute schon eine kleine Vorentscheidung treffen können. Nach einer guten Kombination traf Niklas Straube völlig freistehend nur die Torlatte des Beeskower Gehäuses. So wurden beim Stand von 0:2 aus Preußen-Sicht die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit kam dann eine ganz andere Beeskower Mannschaft aus der Kabine. Wie umgewandelt suchte man jetzt den Erfolg und wollte eine Wende des Spiels mit aller Macht herbeiführen. Motivator und Antreiber war in erster Linie Michael Ulbrich, der nach seiner Verletzungspause sein erstes Spiel bestritt. Stand er in Hälfte eins noch fast allein auf weiter Flur, so fand er jetzt doch die Unterstützung der gesamten Beeskower Mannschaft. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Freistoß von Tim Schloddarick köpfte Ulbrich in der 51. Spielminute zum 2:1-Anschlusstreffer ein. Durch einen schlecht verteidigten Konter der Peitzer musste man wenig später aber den erneuten Zwei-Tore-Rückstand zum 3:1 hinnehmen. Torschütze war Enrico Kadler in der 64. Minute. Das Preußen-Team ließ sich dadurch aber nicht mehr beirren und zog weiterhin seine Kreise. Peter Lassek ging in den Strafraum und wurde unsanft von den Beinen geholt. Der Pfiff von Schiedsrichter Thomas Kastner aus Cottbus kam sofort – Foulstrafstoß (68.). Michael Ulbrich ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 3:2-Anschlusstreffer. Und die Gäste machten weiter Druck auf das gegnerische Gehäuse. Schon zwei Minuten später wurden sie mit dem Ausgleich belohnt. Die wohl schönste Kombination des Tages über Lassek, Ulbrich und Schloddarick schloss Sebastian Gottschall zum 3:3-Ausgleich für seine Mannschaft ab (70.). Die Erfolgsstory der Männer um Kapitän Jan Röhle sollte vorerst sogar noch weiter gehen. Michael Ulbrich setzte nach einem Eckball von Tim Schloddarick noch einen drauf und köpfte in der 87. Minute zur 4:3-Führung ein. Obwohl man jetzt mit Mann und Maus den knappen Vorsprung verteidigen wollte, währte die Freude nicht lange. Der nächste Angriff der Peitzer konnte nur zur Ecke geklärt werden und beim scharf herein geschlagenen Eckball sprang Jens Neubert am höchsten und köpfte präzise zum 4:4-Enstand ein.

Die vorerst sichtlich enttäuschten Beeskower Spieler konnten sich letztendlich doch noch über das erreichte Unentschieden freuen.

So auch die Meinung vom Trainer Robert Fröhlich nach dem Spiel: „Bemerkenswert wie die Mannschaft nach der völlig verkorksten ersten Halbzeit wieder zurück gekommen ist und gezeigt hat welches Potenzial in ihr steckt. Obwohl wir am Schluss den Sieg schon dicht vor den Augen hatten, können wir letztendlich mit dem Punktgewinn gut leben.“

Der Peitzer Trainer Sven Ballack war da unzufriedener und sah das Ganze aus einer anderen Sicht: „Ein geschenkter Elfmeter und ein Abseitstor brachten die Gäste wieder ins Spiel. Wir haben es versäumt in der ersten Halbzeit den Sack zu zumachen.“

Peitz: Ronny Mochow, Stephan Gross, Christian Fischer,
Martin Bähr,
Niclas Straube (46. Steffen Leupold),  Robert Brandt, Enrico Kadler, Sven Erik Schwella,
Stefan Runge, Jens Neubert, Martin Halbasch (88. Martin Hirsch),

Beeskow: Marcus Korn, Eric Melchert, Raphael Schneider, Oliver Jakopaschke, Jan Röhle,
Hannes Wilde, Michael Ulbrich, Nico Michaelis, Peter Lassek,
Tim Schloddarick,
Sebastian Gottschall (76. Philipp Becker),

Torfolge: 1:0 (4.) Sven Erik Schwella, 2:0 (13.) Stephan Gross, 2:1 (51.) Michael Ulbrich,
3:1 (64.) Enrico Kadler, 3:2 (68. FE) Michael Ulbrich, 3:3 (70.) Sebastian Gottschall,
3:4 (87.) Michael Ulbrich, 4:4 (88.) Jens Neubert,

Schiedsrichter: Thomas Kastner (Cottbus)

Zuschauer: 68



 


 
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